Archiv der Kategorie 'Archiv 2012'

Die Gefährten des Landtagskandidaten

Die Reise des FDP-Landtagskandidaten Claus Hüb­scher, der aus der Klein­stadt Del­men­horst nach Tehe­ran reiste und dort auf den ira­ni­schen Prä­si­den­ten Mahmud Ahma­dined­schad traf, schlägt große Wel­len. Der Spie­gel, die TAZ, die Welt und zahl­rei­che andere Tages­zei­tun­gen, berich­ten über die Reise des FDP-Politikers. Radio Bre­men ließ Hüb­scher in sei­ner Sen­dung „But­ten un Bin­nen” aus­führ­lich zu Wort kom­men. Dort deu­tet er sei­nen Trip, die ihn ins Her­zen der klerikal-faschistischen Mullah-Diktatur führte, zur harm­lo­sen Bil­dungs­reise um und spricht von einer „jüdi­schen Com­mu­nity”, von der er sich nichts vor­schrei­ben las­sen würde. Die Kri­tik an seine „pri­va­ten Rei­sen­plä­nen” gefällt ihm gar nicht, der Tagese­zei­tung NWZ erzählt Hüb­scher, „er fühle er sich in die­sen Tagen see­len­ver­wandt mit Gün­ter Grass.”

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Solidarische Reise gegen die zionistische Bedrohung

Unverbrüchliche Solidarität mit dem iranischen Präsidenten Ahmadinedschad…

Ausgerechnet in Teheran traf – dies ist kein Scherz! – ein illustrer, rühriger Kreis von Querfront-Strategen zum Fotoshooting und solidarischem Gespräch mit dem notorischen Holocaust-Leugner Ahmadinedschad und weiteren iranischen Ministern zusammen.

Mittendrinnen die aufrechten Betreiber der selbsternannten Kölner„Arbeiterfotografie“, Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann. Beide Autoren veröffentlichen ihre antisemitische Hetze auch regelmäßig in der in Köln produzierten “Neuen Rheinischen Zeitung” (NrhZ). Fikentscher, die immer dabei ist, wenn es gegen „die Zionisten“, für die weltweit geschätzte Kölner „Klagemauer“ des senilen Kölners Walter Herrmann geht, wusste sich für die iranische Regierung adrett in Szene zu setzen – die iranische Nachrichtenagentur IRNA hat zahlreiche Fotos dieser „Staatsgäste“ auf ihrer offiziellen Website veröffentlicht.

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Feuer und Flamme für den Judenstaat

Die öffentliche Verbrennung von Flaggen westlicher Länder – insbesondere der Flagge Israels und der USA – ist in der islamischen Welt ein gesellschaftliches Event, ein gemeinschaftsstiftendes Ritual, ein Happening vergleichbar den traditionellen Protesten gegen den Castor-Transport in deutschen Landen.

Von Nordafrika bis Pakistan nehmen vorzugsweise Männer daran teil und erwecken dabei den Anschein spontaner Empörung, obwohl es zur Durchführung des Rituals im Vorfeld gewisser Vorkehrungen bedarf. Nicht immer ist eine industriell gefertigte Flagge zur Hand, oft genug müssen die für das Feuer bestimmten Tuche in mehr oder weniger mühsamer Eigenarbeit hergestellt werden. Ägypter, Palästinenser, Jordanier, Libanesen, Iraner, Iraker und Pakistanis hocken also auf dem Boden und bemalen weiße Rechtecke mit Stars & Stripes beziehungsweise mit dem Davidstern. Das Ergebnis ist mitunter enttäuschend.

siehe: Spirit of Entebbe

Geschichtsrevisionist bei der NPD zu Gast

Der Geschichtsrevisionist Hans Meiser referierte am Wochenende bei zwei Veranstaltungen der NPD-Kreisverbände Oberhausen und Unna/Hamm.

Der promovierte Historiker, der bis 1997 am Comenius-Kolleg in Mettingen (Kreis Steinfurt) unter anderem Geschichte unterrichtete und inzwischen in Kufstein lebt, trat am Freitag bei einem „Forumsgespräch“ der Oberhausener NPD auf.

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„Günter Grass hat uns sehr verletzt“

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu über die Causa Grass, das Recht seines Volkes auf Selbstverteidigung und die wahre Bedrohung für den Weltfrieden: Eine Allianz von Islamismus und Atomwaffen.

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