Die Gefährten des Landtagskandidaten

Die Reise des FDP-Landtagskandidaten Claus Hüb­scher, der aus der Klein­stadt Del­men­horst nach Tehe­ran reiste und dort auf den ira­ni­schen Prä­si­den­ten Mahmud Ahma­dined­schad traf, schlägt große Wel­len. Der Spie­gel, die TAZ, die Welt und zahl­rei­che andere Tages­zei­tun­gen, berich­ten über die Reise des FDP-Politikers. Radio Bre­men ließ Hüb­scher in sei­ner Sen­dung „But­ten un Bin­nen” aus­führ­lich zu Wort kom­men. Dort deu­tet er sei­nen Trip, die ihn ins Her­zen der klerikal-faschistischen Mullah-Diktatur führte, zur harm­lo­sen Bil­dungs­reise um und spricht von einer „jüdi­schen Com­mu­nity”, von der er sich nichts vor­schrei­ben las­sen würde. Die Kri­tik an seine „pri­va­ten Rei­sen­plä­nen” gefällt ihm gar nicht, der Tagese­zei­tung NWZ erzählt Hüb­scher, „er fühle er sich in die­sen Tagen see­len­ver­wandt mit Gün­ter Grass.”

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